LichtRouten 2006 · Ausstellung    
  Künstler/innen    
     

Danica Dakic

An den Schnittstellen von künstlerischer Arbeit zu persönlicher und kultureller, geographischer und spiritueller Identität entwickelt Danica Dakic ihre Installationen. Ihre Aufmerksamkeit gilt Menschen sowie den Sprachen, Zeichen und Symbolen ihrer Kommunikation, ihrer Bewegungsfolgen und Interaktionen. Der öffentliche Raum "zwischen dem Zuhause und Anderswo" ist dabei Ort erhöhter Wahrnehmung, Werkstatt und bevorzugtes Präsentationsareal.

LichtRouten - Projekt

Lokores

Die Videoarbeit "Lokores" ist Teil einer Werkreihe "role-taking role-making" von Danica Dakic', die 2004/05 im Kosovo aufgenommen wurde. Der Titel "lokores" ist Romanes und bedeutet in die deutsche Sprache übersetzt "langsam", so wie sich das Haus, das sich, kaum wahrnehmbar, aus seiner Umgebung zu lösen scheint.

Jokuschstraße, Sparkasse Lüdenscheid, Hinterhof

Biographische Angaben

1962 geboren in Sarajevo
Studium an der Kunstakademie Belgrad, an der Universität der Künste Belgrad und an der Kunstakademie Düsseldorf.
1999 Studienaufenthalt am Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York

Lebt in Düsseldorf und Sarajevo.

Ausstellungen - Auswahl

2006 Zürich, Galerie im Park
Düsseldorf, Kunstsammlung im Ständehaus
Bremen, Kunsthalle
München, Lehnbachhaus
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Leipzig, Museum der Bildenden Künste
2005 Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Münsterland, Skulpturen-Biennale
Rotterdam, Witte de With
2004 Thessaloniki, Staatliches Museum für zeitgenössische Kunst
New York, Artist’s Space
Miami, Miami Art Central
Belgrad, 45. Oktober Kunst Salon
Tallinn, 13. Tallinn Druck Triennale
Cetinje, 5. Cetinje Biennale
2003 Sarajevo, Nationalgalerie von Bosnien-Herzegowina
Sarajevo, 4. Centine Biennale
Istanbul, 8. Internationale Istanbul Biennale
Kassel, Kunsthalle Fridericianum
2002 Aarau, Forum Schlossplatz
Linz, OK Zentrum für Gegenwartskunst
Lüdenscheid, LichtRouten
Ulm, Kunstverein
2000 Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Berlin, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof
Ljubljana, Galerie SKUC
1999 Neapel, Palazzo Reale
Wien, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
Stockhom, Moderna Museet
1998 Aachen, Ludwig Forum für internationale Kunst
Sarajevo, Sarajevo Center for Contemporary Art SCCA


 
 
 
 
   

Xavier de Richemont

Xavier de Richemont ist Künstler, Bühnenbildner und Lichtgestalter. Er inszeniert das Zusammenspiel von Architektur, Geschichte und Aura eines Ortes neu. Insbesondere seine monumentalen Lichtinszenierungen historischer Stätten sind von großer Eindrücklichkeit.

LichtRouten – Projekt

Kreuzweg

Im Mittelpunkt der dynamischen Installation von Xavier de Richemont steht der Turm der Erlöserkirche. Er wird zur Leinwand und Projektionsfläche für Bildsequenzen, die im Zusammenhang mit Architektur, Geschichte und Nutzung der Erlöserkirche zu sehen sind, die mit einem Klangteppich unterlegt sind.

Wilhelmstraße, Erlöserkirche


Biographische Angaben

Lebt in Chartres.
Info: www.xavier-de-richemont.com


Ausstellungen und Projekte - Auswahl

2006 Les Épesses, Museum für sakrale Kunst
Saint Mesmin, Schloss Saint Mesmin
2005 Chalinargues, Natur- und Landschaftshaus
2003 Chartes, Kathedrale von Chartres
Chartes, Museum für bildende Kunst
2002 Pouilly-sur-Loire, Pavillon de Milieu de Loire
Eure-et-Loir, Schloss Nogent-le-Retrou
Chartres, Place des Épars
2001 Chartes, Kathedrale Chartres
Chartres, BNP Parisbas Gebäude
1999 Nièvre, Europäisches Archäologiezentrum
Chartres, Kathedrale von Chartres
1998 Paris, La Grande Serre
1995 Stains, L’Estrée - Klinik
1994-95 Paris, Haus der Künste Creteil
1992 Paris, Le petit Théatre de la Forêt
Amiens, Haus der Kultur



 
   

Tom Groll & Bettina Pelz

Tom Groll und Bettina Pelz arbeiten gemeinsam zu dem Schwerpunkt Kunstinterventionen im öffentlichen Raum. Entlang blinder Flecken im räumlichen, sozialen und /oder historischen Stadtbild greifen sie in Wahrnehmungs- und Funktionszusammenhänge ein. Die Licht-Raum-Installationen evozieren komplexe Gefüge verschränkter Systeme von temporären und permanenten Variablen der gewählten Orte.

LichtRouten – Projekt

Lichtgrund

Der Grundriss der ehemaligen Kreuzkapelle, die früher westlich vor der Stadt lag und das Ende der Straße markierte, an der die Schmiede sich nach dem Stadtbrand 1861 niederlassen durften, markiert heute die Stadtmitte. Die Licht-Raum-Installation vergegenwärtigt dieses historische Detail.

Lichttechnik: Matthias Boeser
Sternplatz

Tom Groll

Biographische Angaben

1964 geboren in Werdohl
1985-88 Schreinerlehre in Garmisch-Partenkirchen, Studium der Visuellen Kommunikation, Fachhochschule Düsseldorf
1995 Diplomabschluss im Bereich Multimedia
1996 Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln
Seit 2002 Kuratorentätigkeit

Lebt in Lüdenscheid.

Auszeichnungen

2000 1. Preis Theaterfestival Südwestfalen mit „k.a.k.“
2001 Märkisches Stipendium für Bildende Kunst
2004 Innovationspreis Kultur von Sauerland Initiativ für LichtRouten
2005 1. Preis Wettbewerb „Storp 9“ der Stadt Essen mit „Luminarium“

Bettina Pelz

Biographische Angaben

1984-1989 Studium Philosophie, Geschichte und Sozialpädagogik in Münster
Seit 1988 Konzeption und Realisierung (internationaler) Kunstprojekte, Kunstinterventionen und Kulturevents
Seit 1996 (Internationales) Netzwerkmanagement
Seit 1999 Lehrtätigkeit in Kunst- und Kulturmanagement
Seit 2001 Kuratorinnentätigkeit
Seit 2003 (Internationale) Vortrags- und Beratungstätigkeit
Seit 2004 Lehraufträge an Hochschulen in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
Seit 2005 Konzeption und Implementierung des Lehrgebiets Professionalisierung an der Hochschule für Künste Bremen

Lebt in Bremen und Hagen.


Beispielhafte gemeinsame Arbeiten

2005 Castrop-Rauxel, Öffentlicher Raum, Lichtung
Lüdenscheid, Parklandschaften
Seit 2002 Lüdenscheid, LichtRouten



   
   

Jean-François Guiton


Jean-François Guiton gehört zu denen, die im permanenten Schwebezustand zwischen technischer Entwicklung und künstlerischer Prägnanz die Videopraxis von der Monitorpräsentation zur Rauminstallation mitgeprägt hat. Mit über 20 Jahren künstlerischer Praxis mit zeitgenössischen Medien-, Video- und Audiotechnologien entwickelt Jean-François Guiton Arbeiten und Installationen, in dem Zeit und Raum, Rhythmus und Bewegung zentrale Bedeutung haben. Visuelle wie akustische Partikel werden in Bild-, Raum- und Zeitkontexte geschichtet, in denen sie sich übertragen, durchdringen und/oder überschreiben.


LichtRouten – Projekt

Hinters Licht

Nicht Leuchtstoffröhren selbst, sondern Abbilder dieser fungieren in der Video- und Audioinstallation als Lichtquellen. Durch Überlagerungen verschiedener Projektionen entsteht ein visuelles Geflecht, dass sich durch den Raum bewegt. Auch der Klang, der durch den Starter bei Inbetriebnahme der Lampe erzeugt wird, wird reproduziert und in einer akustischen Komposition vervielfacht. In der Mitte des Raums bewegt sich – computeranimiert – ein Bild von einem idealisierten Schmetterling. Tritt der/ die Betracher/in näher, verlöscht das Bild- und Klanggewebe, entfernt er/sie sich, gerät der Raum wieder in Bewegung.

Gustav-Adolf-Straße, Entwicklungs- und Gründerzentrum, Haus 8, 3. Etage


Biographische Angaben

1953 geboren in Paris
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Fritz Schwegler und Prof. Ursula Wevers
Seit 1998 Professur für neue Medien an der Hochschule für Künste Bremen

Lebt in Bremen.
Info: www.guiton.de

Auszeichnungen - Auswahl

2000 Lobende Erwähnung, Marl, 9. Marler Video-Kunst-Preis
Lobende Erwähnung, Karlsruhe, Internationaler Medien-/Kunstpreis
1992 1. Preis, Salzgitter, Niedersächsische VideoTage
1990 Preisträger, Marl, 4. Marler Video-Kunst-Preis
Paris, Centre Pompidou, 2. Biénnale International du Film sur l'Art
1989 Montreal, John Schweizer Gallery Preis
1988 1. Preis, Rotterdam, Festival für Film und Video in den visuellen Künsten
1986 3. Preis, Bonn, 2. Videonale
1984 1. Preis, Bonn, 1. Videonale


Ausstellungen - Auswahl

2006 Düsseldorf, K21
Bremen, Kunsthalle
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
2005 Marl, Glaskasten
Bremen, Gesellschaft für Aktuelle Kunst
2004 Essen, Kunstverein Ruhr
Berlin, transmediale
2002 Mainz, Galerie der Stadt Mainz - Brückenturm
Panama, Museum für zeitgenössische Kunst
Toronto, Königliches Ontario Museum
2001 Magdeburg, Kulturhistorisches Museum
Koblenz, Ludwig Museum
2000 Bremen, Museum Weserburg
Ankara, Städtische Kunstgalerie
Istanbul, Kulturzentrum
Athen, Kunstakademie
Kiew, Zentrum für zeitgenössische Kunst
1999 Warschau, Schloss Ujazdowski
1998 Paris, Galerie Anton Weller
Hérouville-Saint-Clair, Zentrum für zeitgenössische Kunst der Region Basse-Normandie
Strasburg, Centre Européen d´Actions Artistiques Contemporains (CEAAC)
1997 Budapest, Kunstschule
Budapest, Goethe - Institut
1996 Düsseldorf, Kunsthalle
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Düsseldorf, Galerie Hubertus Wunschik
Strasburg, Centre Européen d’Actions Artistique Contemporains
1995 Hénin Beaumont, Espace lumière
Casablanca, Videokunstfestival
Clermont-Ferrand, Videoformes
Bremen, Neues Museum Weserburg
Rostock, Hongkong, Den Haag, Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen ifa
1994 Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle
Palermo, Französisches Kulturinstitut
Leipzig, Medienbiennale
1993 Düsseldorf, Forum Bilkerstraße
1992 Dijon, Kunsthochschule
Palermo, Goethe-Institut
Paris, Galerie Sabrina Grassi
Nizza, Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
Montbéliard, Festival von Montbéliard
Bordeaux, Goethe-Institut
Santiago de Chile, Nationalmuseum für bildende Kunst
Buenos Aires, Kulturzentrum Ricardo Rojas
1991 Wuppertal, Kunstraum
Montpellier, Boite Noire
Den Haag, Kijkhuis
Marl, Glaskasten
Lyon, Biennale für zeitgenössische Kunst
Mülheim an der Ruhr, Städtisches Museum
Nancy, Goethe-Institut
1990 Dunkerque, Kunsthochschule
Arnsberg, Kunstverein
Berlin, Akademie der Künste
New York, The Anthology Filmarchiv
1989 Düsseldorf, Delta Galerie
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Montreal, Museum für zeitgenössische Kunst
1988 Mülheim an der Ruhr, Städtisches Museum
1987 Maastricht, Jan van Eyck Akademie
New York, Internationales Fotografiezentrum
Basel, Museum für Gegenwartskunst
1986 Essen, Museum Folkwang
Bonn, Städtisches Kunstmuseum
Bonn, Wissenschaftszentrum
1985 Marl, Glaskasten
Düsseldorf, Kunstverein
Wuppertal, Von der Heydt-Museum
1984 Bonn, Rheinisches Landesmuseum



 
 
Foto: Werner Hannappel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

Ron Haselden

Als Bildhauer hat sich Ron Haselden nicht einem spezifischen Material oder einer Technologie verschrieben. In seinen künstlerischen Recherchen experimentiert mit unterschiedlichsten Materialien und Kontexten, er kooperiert über Kunstsparten und Wissenschaftsdisziplinen hinweg. Seit den 70er Jahren spielt Licht, vor allem in seinen sozio-kulturellen Projekten, eine zentrale Rolle.

LichtRouten - Projekt

Die Idee der Familie

Im Auftrag für das Lissaboner Festival des Lichts “Luzboa” bat Ron Haselden Kinder ihre idealen Familien zu malen. Fünfunddreißig dieser Skizzen vergrößerte er zu bis zu überlebensgroßen Figuren, ersetzte die Bleistiftstriche durch LED Lichtlinien, positioniert diese Lichtfiguren im öffentlichen Raum und lässt bei Dunkelheit eine Skulptur aufscheinen, deren Ankerpunkte die Kinderzeichnungen sind.

Dammstraße / Zum Weißen Pferd, Neuer evangelischer Friedhof

Biographische Angaben

1944 geboren in Gravesend, Kent
Studium der Bildhauerei am Edinburgh College of Art

Lebt in London und Plouër-sur-Rance, Frankreich
Info: www.ronhaselden.com

Auszeichnungen – Auswahl

Alliance Française
Conseil Général Côtes d’Armor
Le Fonds Régional d’Arts Contemporain (FRAC) de Brétagne
The Esmée Fairbairn Trust
The Hamlyn Foundation
The Henry Moore Foundation
The British Council
The RSA Art for Architecture Award Scheme
The Lorne Award
The London Arts Board
The Elephant Trust
The Arts Council of Great Britain

Ausstellungen und Projekte- Auswahl

2005/2006 London, Clifford Chance building, Canary Wharf
London, New Street Square Development
Cambridge, Belvedere Estate
London, Domo Baal Galerie für zeitgenössische Kunst
Rennes, Galerie der Kunsthochschule
London, The Spitz Gallery
Genf, Arbres et Lumières
2005 London, BBC Broadcasting House
Gloucester, Innenstadt
London, Jubilee Gardens, Canary Wharf Public Arts
London, Bahnhof Battersea Power Station
L’abbaye de Bon-Repos, Murmures Biennale für zeitgenössische Kunst
Côtes d’Armor, Amt für kulturelle Entwicklung
Rennes, Atelier Marcel Dinahet
2004 Lissabon, Luzboa Biennale
Pontivy, Sankt-Josephs-Kirche
Hayle Cornwall, Salt Gallery
2003 London, Showroom Gallery
London, Southwark, Bridge 401
Lyon, Fête des Lumieres
2002 London, Gaslight Mobile Home Gallery
Middlesbrough, Centre North East Building
Sunderland, U-Bahn-Station St. Peter`s
Newcastle upon Tyne, Nexus House
2000 Bangkok, No Go Tadu Contemporary Art
Lyon, Zentrum für zeitgenössische Kunst
1998 Liverpool, The Tate Gallery
Prag, Liben Synagoge
1997 London, No’ Serpentine Gallery
1994 London, The South London Gallery
Rom, Theatro di Marcello



 
   

Thomas Köner


Thomas Köner ist Musiker, bildender Künstler und Performer. Mit Video- wie Tonfundstücken generiert er visuelle und akustische Zusammenhänge, die das zu Sehende und zu Hörende an den Rändern menschlicher Wahrnehmung thematisiert. Seine Videoarbeiten erinnern daran, dass Wahrnehmen, insbesondere Sehen und Hören, ein physiologischer und psychologischer Prozess ist. Er dringt in den Wahrnehmungsprozess ein, hält auf, seziert und projiziert.

LichtRouten – Projekt

Périphériques

Die Bilder der Kamera, die Menschen auf öffentlichen Plätzen in Belgrad/Serbien, Buenos Aires/Argentinien, Kabul/Afghanistan und Harare/Zimbabwe beobachtet, werden transparent, Zeiten und Orte scheinen sich zu verschieben. Die veränderte Zusammensetzung der dokumentierten Momente entschlüsselt deren Komplexität und erinnert damit an Gegenwärtigkeiten, die von der Wahrnehmung als blinde Flecken ausgrenzt werden.

Sterngasse

Biographische Angaben

1965
geboren in Bochum
Studium der elektronischen Musik in Arnheim und Dortmund
Seit 1995
freier Künstler im Bereich Sound, Installation, Film, Musik, Video, Theater und Radiokunst

Info: www.koener.de

Auszeichnungen - Auswahl

2006
Los Angeles, Villa Aurora
2005
Rotterdam, TV5 Tiger Cub Award, Internationales Filmfestival
Berlin, Transmediale Award, Internationales Medienkunst Festival
Madrid, ARCO Award Bester Nachwuckskünstler Arco, Feria International de Arte Contemporaneo
2004
Linz, Goldene Nica, Preis Ars Electronica (Digital Musics)
Stuttgart, Filmwinter, Norman Preis, Bester Film
Marl, Deutscher Klangkunst-Preis, Produktionspreis WDR
Fribourg, Laureate, BBI Creation Contest
2001
Paris, Cité International des Arts
2000
Montreal, New Media Preis

Ausstellungen und Performances - Auswahl

2006
Montreal, Museum für zeitgenössische Kunst
2004
Fribourg, Laureate BBI Belluard International
2003
Montreal, Mutek Festival
Tokio, Spiral Hall
Paris, Louvre Auditorium
2002
Venedig, Biennale Filmfestival
Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle
Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle
Amsterdam, Stedelijk Museum
Minneapolis, Walker Kunstzentrum
2001
Paris, Cité Internationale des Arts
Paris, Centre Pompidou
Rostock, MS Stubnitz
Lissabon, Experimenta Design Festival
Rotterdam, Filmfestival
2000
Montreal, Internationales Festival New Cinema New Media
London, Hayward Gallery
Mexiko-Stadt, Technogeist Parade
Beijing, Loft Club
Beijing, Universität für traditionelles Musiktheater
1998
Paris, Centre Pompidou
Graz, Architektur- und Medienbiennale
Amsterdam, Niederländisches Filmmuseum
Tokio, Milk Club
1995
Paris, Louvre Auditorium
1994
Paris, Louvre Auditorium





 

Mischa Kuball


Mischa Kuballs zentrales Arbeitsmaterial ist Licht, insbesondere dessen Relevanz für die Sichtbarkeit von Zusammenhängen und ihren Grenzen sowie die Optionen ephemerer Intervention. Er experimentiert mit Licht als Be- und Durchleuchtungsmaterial, das verdeckte Realitätsebenen offen legt. Er nutzt die Signal- und Transformationskraft des Lichts zur Realisierung von Orten, die erhöhte Wahrnehmung hervorrufen.


LichtRouten - Projekt

Speed-Space-Speech (Version Lüdenscheid 2006)
(Ausstellungskopie des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna)

Die kinetische Lichtinstallation basiert auf drei Diaprojektionen der Worte “speed” (Geschwindigkeit), „space“ (Raum) und „speech“ (Rede/Sprache) auf drei Spiegelkugeln, die sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit um sich selbst drehen und den Raum zu einem Universum machen, das sich mit den Fragmenten der projizierten Worte, die als flüchtige Lichtflecken erscheinen, sich fortwährend zu verändern scheint.

Schillerstraße / Domgasse, Leerstand


Biographische Angaben

1959 geboren in Düsseldorf
Seit 1984 Projekte im In- und Ausland
Seit 1991 Lehraufträge und projektbezogene Arbeiten an Universitäten und Kunsthochschulen sowie illustrierte Vorträge
1999-2000 Gastprofessur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
Seit 2005 Professur für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe

Lebt in Düsseldorf.
Info: www.mischakuball.com

Ausstellungen - Auswahl

2006 Düsseldorf, öffentlicher Raum
Frankfurt, Luminale
Bonn, Kunstmuseum
Bonn, Kunstverein
2005/06 Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
2005 Brisbane, Institut für moderne Kunst
Bonn, Videonale
2004/05 Duisburg, Wilhelm Lehmbruck Museum
2004 Bremen, Neues Museum Weserburg
2003/04 Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein Westfalen
2003 Berlin, Projektraum Rosenthaler Straße
Moskau, Tretjakov Galerie
Lüdenscheid, LichtRouten
Vilnius, Zentrum für zeitgenössische Kunst
2002 Bonn, Kunstmuseum
Düsseldorf, Galerie Konrad Fischer
2001 Kamp-Lintfort, IBA
Jena, Holzmarkt
2000 Lüneburg, Bunker
Chicago, Vedanta Gallery
Halle, Städtische Galerie Moritzburg
Düsseldorf, Johanneskirche
Essen, Museum Folkwang
1999 Troyes, Zentrum für zeitgenössische Kunst
Chicago, Kulturzentrum
Leipzig, Galerie für zeitgenössische Kunst
London, Museum of Installation
Tokio, Nationalmuseum
Montevideo, öffentlicher Raum
Pittsburgh, The Wood Street Galleries
1998 Bremerhaven, Kabinett für Aktuelle Kunst
Köln, Kölnischer Kunstverein
São Paulo, 24. Biennale



 

 

Mischa Kuball,
"space - speech - speed" 1998/2001, Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, Fotograf: Christoph Verbrüggen, Berlin
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
   

Christina Kubisch


Als ausgebildete Komponistin gehört Christina Kubisch zu den Klangkünstler/innen. Zur Realisierung ihrer Installationen hat sie unter anderem Techniken wie die magnetische Induktion künstlerisch weiterentwickelt, z.B. nutzte sie magnetische Felder zur Übertragung von Klängen. Seit den 80er Jahren entstanden ortsbezogene Induktionsarbeiten in Gärten, Schlössern, Kellern, Ruinen, Parkanlagen. Kirchen, alten Fabriken, verlassenen Gebäuden und auch in Museen und Galerien. Die störenden elektrisch-erzeugten Nebengeräusche, die sie zunächst vermeiden wollte, wurden in 90er Jahren zu Material der elektrischen Spaziergänge, auf denen sie Ströme hörbar macht. Seit Ende der 80er Jahren ist im visuellen Spektrum, Licht das Material ihrer Wahl.

LichtRouten – Projekt

o.T.

Die katholische Kirche St. Joseph und Medardus gehört zu den Denkmalen der Stadt Lüdenscheid. Das Kirchenschiff wurde 1885 fertiggestellt, der Turm 1928. Unterhalb des Geläuts gibt es ein Turmzimmer, das nur durch Überqueren des Kirchenschiffs zu erreichen ist und das keinerlei Nutzung unterliegt. Für dieses Turmzimmer realisiert Christina Kubisch eine ortspezifische Licht- und Klanginstallation.

Sauerfelderstraße, St. Joseph- und Medardus Kirche

Biographische Angaben

1948 Geboren in Bremen
Studium der Musik und Bildenden Kunst in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich und Mailand.
Seit 1980 Klanginstallationen und Klangskulpturen
Seit 1986 Lichtinstallationen

Lebt in Hoppegarten bei Berlin.
Info: www.christinakubisch.de

Auszeichnungen – Auswahl

2002 artist-in-residence IASPIS, Stockholm
2000 Kompositionsstipendium des Senats von Berlin
Carl Djerassi Honorary Fellowship, USA
1999 Heidelberger Künstlerinnenpreis für Komposition
1994-1995 Atelierstipendium des Senats von Berlin
Gastprofessur an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts, Paris
Deutscher Akademischer Auslandsdienst DAAD Aufenthaltsstipendium Paris
1992 Stipendium des Queen Elizabeth II Arts Council of New Zealand
1991 Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten Berlin
1990 Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn e.V.
1988 Preisträgerin des Kulturkreises im BDI. Barkenhoff Stipendium, Worpswede

Ausstellungen und Projekte- Auswahl

2006 Oberhausen, Gasometer
Berlin, Akademie der Künste
2005 Bremen, Gesellschaft für aktuelle Kunst
London, South London Gallery
2004 Turin, Galerie e/static
Neuenbürg, Badisches Landesmuseum
Köln, Galerie Haferkamp
Chemnitz, VOXX
Weimar, Schloss Ettersburg
2003 Stockholm, Architekturmuseum
Kopenhagen, Charlottenborg Udstillingsbygning
Berlin, Galerie gelbeMUSIK
Stockholm, IASPIS Gallery
2002 Oberhausen, Bunkermuseum
Berlin, Galerie pepperprojects
Berlin, Parochialkirche
2001 Potsdam, Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V., Luisenforum
Bremen, Galerie Beim Steinernen Kreuz
Basel, Offene Kirche Elisabethen
Unna, Zentrum für Internationale Lichtkunst
Paris, Cité de la Musique
2000 Hannover, Galerie Claudia Böer
Berlin, Matthäuskirche
1999 Heidelberg, Kunstverein
Wiesbaden, Bellevuesaal
Berlin, Klangkunstforum Park Kolonnaden, Potsdamer Platz
1998 Berlin, Akademie der Künste
Berlin, Gelbe Musik
1997 Rom, Chiesa di Santa Caterina dei Funari
North Adams, Massachusetts Museum für zeitgenössische Kunst
1996 Ulm, Kunstverein
Philadelphia, Moore College für Kunst und Design, Goldie Paley Galerie
1994 Rio de Janeiro, Paço Imperial
London, Goethe - Institut
1993 Kleve, Museum Haus Koekkoek
Middleburg, Stichting Beeldende Kunst
1992 Tokio, P3, Art and Environment
Auckland, George Fraser Gallery, Art Space
Wellington, Städtische Kunstgalerie
Maastricht, Galerie Oliver Henn
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
1991 Kyoto, Universität für Kunst und Design
1990 Marl, Skulpturenmuseum Glaskasten
Kassel, Museum Fridericianum
1989 München, Kunstraum
1987 Eindhoven, Apollohuis
1986 Amsterdam, Time Based Arts
Düsseldorf, Kunsthalle
1985 Vercelli, Abbazia di Sant'Andrea
1984 Köln, Moltkerei Werkstatt
1982 Mailand, Centro Ricerche Teatro
1981 Lyon, Goethe Institut
1979 Wien, Galerie für moderne Kunst Grita Insam
1978 Aachen, Neue Galerie Sammlung Ludwig



 
   

molitor & kuzmin


Ursula Molitors und Vladimir Kuzmins bevorzugtes Material ist profanes Gebrauchslicht, meist in der Form industriell gefertigte Leuchtstoff- und Neonröhren. In größerer Anzahl verbauen sie diese zu Skulpturen und Installationen im musealen wie im öffentlichen Raum. Jenseits vertrauter Funktionen und Nutzungen verarbeiten sie die Erscheinungsformen von Lichtquellen in ihren formalen Qualitäten und bringen den Lichtschein zu neuer Anschauung.

LichtRouten – Projekt

Lichtcontainer

In der Eingangshalle des neuen Rathauses steht ein von Gebrauchsspuren gezeichneter Bauschuttcontainer, mit einer Vielzahl, scheinbar zur Entsorgung bestimmter, Leuchtstoffröhren. Intakte weiß leuchtende Röhren in verschiedenen Größen mischen sich mit zerborstenen und defekten Lichtröhren. Die willkürlich angehäuften Leuchtstäbe erzeugen eine explosive Strahlkraft.

Rathausplatz, Rathaus, Eingangshalle

Ursula Molitor


Biographische Angaben

1947 geboren in Niedersachsen
Grafikdesign-Studium in Hamburg
Seit 1985 Freie Künstlerin
Seit 1996 Zusammenarbeit mit Vladimir Kuzmin

Lebt in Forsbach.
Info: www.molitor-kuzmin-art.de


Vladimir Kuzmin


Biographische Angaben

1943 geboren in Saporoshe, Ukraine
Studium der Architektur in Moskau
Seit 1983 Freier Künstler
Seit 1996 Zusammenarbeit mit Ursula Molitor

Lebt in Köln.
Info: www.molitor-kuzmin-art.de

Gemeinsame Auszeichnungen

2004 1. Preis Kunstmeile Köln-Dellbrück

Gemeinsame Ausstellungen und Projekte - Auswahl

2006 Moskau,  Krokin Gallery
Bochum, Museum Bochum
Leverkusen,  Galerie im Forum
2005 Eindhoven, centrum kunstlicht in de kunst
Düsseldorf, Grosse Kunstausstellung NRW
2004 Lüdenscheid, Museen der Stadt
Köln, Kunstverein Köln Rechtsrheinisch
2003 Padua, Galleria Fioretto Arte Contemporanea
Sydney, multiple box
2002 Düren, Leopold-Hoesch-Museum
Köln, Galerie Jöllenbeck
Hürth, Kunstverein
Berlin, Galerie Marina Sandmann
2001 Krakau, Kunsthalle Bunkier Sztuki
Padua,  Porta Savonarola
2000 Lübeck, St.Petri
Bergisch Gladbach, Städtische Galerie Villa Zanders
Köln, Basilika St. Gereon
München, Haus der Kunst
Köln, Galerie Inge Baecker
1999 Padua, Galleria Fioretto Arte Contemporanea
Krakau, Galeria ZPAP Sukiennice
Wesseling, Städtische Galerie
Bozen, MIR ART IN SPACE
1998 Köln, Die Weisse Galerie
Köln, Antoniter Kirche
Bremen, Kunstverein Nord
Hürth, Kunstverein
1997 Köln, Schröder und Dörr


 

 
   

Jakub Nepras


Jakub Nepras’ künstlerische Herausforderung sind die zeitgenössischen Medien – als Medien des Informationstransports und der -speicherung wie auch als Materialien in ihren Erscheinungsformen und Funktionalitäten. Er thematisiert die komplexe Verschränkung vieler, der möglichen Weltanschauungen und –interpretationen in ungewöhnlichen Bildgefügen.

LichtRouten - Projekt

Generator P37
In der Videoarbeit inszeniert Jakub Nepras virtuelle als materielle Realität: Eine gewöhnliche Computerplatine wird zur Stadtlandschaft. In dem Mikrokosmos findet Alltag zwischen Speichermedien, Verbindungskabeln und Anschlüssen statt. Die Miniaturwelt ist so angelegt, dass die Grenzen der materiellen Realitäten verwischen.

Kölner Straße, Brache Brauckmann & Pröbsting


Biographische Angaben

1981 geboren in Prag
1994-1995 Fachschule Náhorní in Prag, Bereich Werbegrafik
1996-2000 Studium an der Václav Hollar Kunstschule (Zeichnen, Malerei, Skulptur, Keramik, Werbe- und Computergrafik, Drucktechniken)
2001-2006 Kunstakademie in Prag bei Prof. Ales Vesels, Veronika Bromová und Prof. Michael Bolicks
Seit 2004 Studium an der Akademie für darstellende Künste, Prag, Famu – Institut (Film und Fernsehen), Bereich Animation



   
   

Stefan Sous

Entgegen der menschlichen Wahrnehmungsroutinen lenkt Stefan Sous die Aufmerksamkeit des/r Betrachters/in seiner Werke auf die Relevanz und Bedeutung von Raum- und Sichtverhältnissen. Mit wissenschaftlich-technischer Präzision seziert er Gebrauchsgegenstände des Alltags und verändert sie, z.B. durch die Dehnung von Zwischenräumen, zu Rauminstallationen.

LichtRouten – Projekt

Lichtbank

Eingelassen in eine transparente Parkbank sind 8 Leuchtstoffröhren, die bei Dunkelheit leuchten. Es entsteht ein Lichtraum, der im Zusammenspiel von natürlichem Nachtlicht, urbanen Umgebungslicht und Passant/innen sich kontinuierlich verändert.

Freiherr-vom-Stein-Straße, Kulturhausgarten

Biographische Angaben

1964 geboren in Würselen/Aachen
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

Lebt in Düsseldorf.
Info: www.stefansous.com

Auszeichnungen – Auswahl

2002 Ogilvy Förderpreis „Junge Skulptur“
2001 Bürgerpreis Triennale der Kleinplastik, Fellbach
1999 Stahlkunstpreis, Kolloquium NRW, 2.Preis
Arbeitsstipendium Etaneno, Namibia
1998 Förderstipendium der Günther-Peill-Stiftung, Düren
1997 Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Düsseldorf
1994 Bernhard Hoetger-Preis


Ausstellungen und Projekte- Auswahl

2006 Kassel, Kunstverein
Düsseldorf, LADEN
2005 Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Düren, Leopold Hoesch Museum
2004 Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle
Münster, Galerie Münsterland
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen-Forum
2003 Lüdenscheid, LichtRouten
2002 Dortmund, Kokerei Hansa
Düsseldorf, Euroga
2001 Berlin, Alte Nationalgalerie
Düsseldorf, Künstlerverein Malkasten
Osnabrück, Kunsthalle
Fellbach, Alte Kelter
2000 Hannover, Internationale Weltausstellung Expo 2000
Düsseldorf, Konrad Fischer Galerie
1999 Berlin, Museum für Kommunikation
1998 Kiel, Künstlerdorf
Köln, Schnitt Ausstellungshalle
Essen, Städtische Galerie im Museum Folkwang
Hattingen, Villa Schack
1997 Düsseldorf, Kunstraum Düsseldorf
Lüdenscheid, Städtische Galerie
Münster, Galerie Rasche
1996 Münster, Galerie Rasche
Düsseldorf, Ausstellungsraum Kö 106
Aachen, Galerie von der Milwe
Düsseldorf, ehemaliges Wellenbad
1995 Recklinghausen, Kunsthalle
Aachen, Neuer Aachener Kunstverein
1992 Dortmund, Spielbank Hohensyburg
1991 Wolfsburg, Städtische Galerie
Kiel, Kunsthalle, Forum junger Kunst
Bochum, Museum Bochum


 

 
   

Jaan Toomik


Jaan Toomik begann seinen künstlerischen Weg als Maler Ende der 80er Jahre. Internationale Bekanntheit erreichte er Ende der 90er Jahre mit seinen Videoarbeiten und ortspezifischen Installationen. Seine autobiographisch veranlassten Arbeiten kreisen um psychische Spannungen und Störungen und deren einnehmende Intensität. Er dokumentiert menschliche Ausnahmezustände sowohl in ihren visuellen Ausdrucksformen wie auch in ihrer emotionalen Eindrücklichkeit. Jaan Toomik belegt die Videobilder mit Klangsequenzen wie ein Chant, dem Geräusch einer mechanischen Aktivität oder dem akustischen Gefüge einer Landschaft.

LichtRouten – Projekt

Dancing with Dad

Die 2003 entstandene Videoarbeit zeigt wie Jaan Toomik am Grab seines Vaters zu der Musik von Jimi Hendrix “Voodoo Child” tanzt. Sein Vater starb 1971, als Jaan Toomik neun Jahre alt war. Die Videoarbeit dokumentiert den Versuch durch den Bruch der Konventionen einer stillen und nach innen gerichteten Trauerarbeit eine Beziehung zu dem Toten aufzunehmen und Freude zu teilen.

Marienstraße/Wilhelmstraße, Altes Rathaus/ Stadtgefängnis

Biographische Angaben

1961 geboren in Tartu, Estland
Studium der Malerei an der Estländischen Kunstakadenie
Professur an der Estländischen Kunstakademie

Lebt in Tallinn.

Auszeichnungen – Auswahl

2006 NIFCA Artist Residencies, Bergen
2005 Konrad Magi Kunstpreis
2003 Jährlicher Kunstpreis der Baltic Assembly
2000 NIFCA Artists' Residencies, Hafnarborg
1999 Staatspreis der Republik Lettland
Internatinales Kunstprogramm Chicago
1997 Preis der 5. Jahresausstellung des Soros – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Estland
Sinebrychoff Eesti Ltd.
Art Pace, San Antonio, Texas
1995 UNESCO Prize for the Promotion of the Arts, Lobende Erwähnung, Paris
1994 Kristjan Raud jährlicher Kunstpreis

Ausstellungen und Projekte- Auswahl

2006 Düsseldorf, Kunstraum
Dortmund, Museum am Ostwall
Florenz, Stazione Leopoldo
Berlin, 4. Berlin Biennale
Dortmund, Kunsthalle
2005 Tartu, Kunstmuseum
Glasgow, Internationales Dokumentarfilmfestival der Menschenrechte
Tallinn, Vaal Galerie
Bukarest, Museum für zeitgenössische Kunst
Tallinn, Galerie der Tallinn Kunsthalle
Madrid, Circulo de Bellas Artes
Bijing, Internationale Kunstbiennale
Cork, Cork Film Centre
2004 Vilnius, Zentrum für zeitgenössische Kunst
Den Haag, Artoteek
Haapsalu, Kunstgalerie
London, IBID Galerie
San Sebastian, Koldo Mitxelena Kulturunea, Donostia
Amsterdam, Filmfestival
Den Haag, Grote Kerk
Venedig, Ausstellung der Bildenden Kunst bei der Biennale von Venedig
Wien, Österreichisches Filmmuseum
2003 Tallinn, Vaal Galerie
Helsinki, Hippolyte Galerie
Tartu, Künstlerhaus
Stettin, Kunstmuseum
Moskau, Art Moscow
Thessaloniki, Museum für zeitgenössische Kunst
2002 London, Esso Galerie
Hafnarborg, Museum Hafnarborg
Budapest, Ludwig Museum
Innsbruck, Galerie im Taxispalais
2001 Antwerpen, Kulturzentrum Elzenveld
Stockholm, Moderna Museet
Tallinn, Tallinn Kunsthalle
Valencia, Valencia Biennale
Wien, WUK Galerie
2000 Düsseldorf, Messe
Berlin, Akademie der Künste
Paris, Nationalgalerie Jeu de Paume
Lissabon, Internationales Videofestival
Berlin, Hamburger Bahnhof
1999 Tallinn, Vaal Galerie
1998 New York, I- 20 Galerie
1997 Tallinn, Estländisches Kunstmuseum
San Antonio, Texas, Art Pace
Venedig, Biennale
1996 Rotterdam, Kunsthalle
Warschau, Ujazdowski Schloss
1994 Sao Paulo, 22. Internationale Biennale von Sao Paulo



 
   

Mai Yamashita & Naoto Kobayashi


Mai Yamashita und Naoto Kobayashi arbeiten als Künstlerpaar gemeinsam im Bereich von Performance- und Videokunst. Anlass für viele ihrer Arbeiten sind zufällige und beiläufige Gegebenheiten, deren Bedeutungsspektrum sie verändern.

LichtRouten – Projekt

When I wish upon a star

Eine Sternschnuppe ist selten und nur kurz zu beobachten. Das Glück, eine zu beobachten soll einhergehen mit dem Glück, das Wünsche in Erfüllung gehen. In der Videoinstallation "When I wish upon a star" zeigen Mai Yamashita und Naoto Kobayashi den Fall einer Sternschnuppe in Zeitlupe. Statt einer Sekunde sind fast zwei Minuten Zeit, um an Wünsche zu erinnern, die alle nicht in Erfüllung gehen.

Kerksigstraße, Turm

Mai Yamashita


Biographische Angaben

1976 geboren in Chiba, Japan
Bachelor of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music.
Master of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music.

Lebt in Berlin.
Info: homepage.mac.com/m_plus_n

Naoto Kobayashi


Biographische Angaben

1974 geboren in Chiba, Japan
Bachelor of Arts an der Universität Tsukuba, School of Art and Design.
Master of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music

Lebt in Berlin.
Info: homepage.mac.com/m_plus_n

Auszeichnungen – Auswahl

2006 Lobende Erwähnung der transmediale.06
2004 Preis der Takahashi Kunstfreunde
2002 Philip Morris K.K. Art Award 2002 - The First Move, International Forum Tokio
1999 Ataka - Preis

Ausstellungen und Projekte - Auswahl

2006 Helsinki, Museum für zeitgenössische Kunst KIASMA
London, Pump House Gallery
Madrid, Photoespagna 2006
London, Herning Kunstmuseum
London, ICA Institut Museum für zeitgenössische Künste
London, The Victoria and Albert Museum
Berlin, Akademie der Künste
Singapur, Museum der Geschichte
Beijing, Workstation Kunstzentrum
2005 Kassel, Kasseler Dokumentarfilm und Videofest
Tokio, Chinretsukan Galerie des Kunstmuseums der Universität Tokio
2004 Tokio, Hiromi Yoshii Five
Tokio, ehemaliges Gebäude der Sakamoto Shogakko Grundschule
2003 Weimar, Haus am Horn
2001 Tokio, staatliche Bibliothek für bildende Kunst und Musik





 
    Kuratoren


   
   

Tom Groll & Bettina Pelz


Tom Groll

Biographische Angaben

1964 geboren in Werdohl
1985-88 Schreinerlehre in Garmisch-Partenkirchen, Studium der Visuellen Kommunikation, Fachhochschule Düsseldorf
1995 Diplomabschluss im Bereich Multimedia
1996 Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln
Seit 2002 Kuratorentätigkeit

Lebt in Lüdenscheid.

Auszeichnungen

2000 1. Preis Theaterfestival Südwestfalen mit „k.a.k.“
2001 Märkisches Stipendium für Bildende Kunst
2004 Innovationspreis Kultur von Sauerland Initiativ für LichtRouten
2005 1. Preis Wettbewerb „Storp 9“ der Stadt Essen mit „Luminarium“


Bettina Pelz



Biographische Angaben

1984-1989 Studium Philosophie, Geschichte und Sozialpädagogik in Münster
Seit 1988 Konzeption und Realisierung (internationaler) Kunstprojekte, Kunstinterventionen und Kulturevents
Seit 1996 (Internationales) Netzwerkmanagement
Seit 1999 Lehrtätigkeit in Kunst- und Kulturmanagement
Seit 2001 Kuratorinnentätigkeit
Seit 2003 (Internationale) Vortrags- und Beratungstätigkeit
Seit 2004 Lehraufträge an Hochschulen in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
Seit 2005 Konzeption und Implementierung des Lehrgebiets Professionalisierung an der Hochschule für Künste Bremen

Lebt in Bremen und Hagen.


Beispielhafte gemeinsame Arbeiten

2005 Castrop-Rauxel, Öffentlicher Raum, Lichtung
Lüdenscheid, Parklandschaften
Seit 2002 Lüdenscheid, LichtRouten