 |
|
|
|
|
 |
|
LichtRouten 2006 · Ausstellung |
|
|
 |
|
Künstler/innen |
|
|
 |
|
|
|
 |
Danica
Dakic
An den Schnittstellen von künstlerischer Arbeit zu persönlicher
und kultureller, geographischer und spiritueller Identität entwickelt
Danica Dakic ihre Installationen. Ihre Aufmerksamkeit gilt Menschen sowie
den Sprachen, Zeichen und Symbolen ihrer Kommunikation, ihrer Bewegungsfolgen
und Interaktionen. Der öffentliche Raum "zwischen dem Zuhause
und Anderswo" ist dabei Ort erhöhter Wahrnehmung, Werkstatt und
bevorzugtes Präsentationsareal.
LichtRouten - Projekt
Lokores
Die Videoarbeit "Lokores" ist Teil einer Werkreihe "role-taking
role-making" von Danica Dakic', die 2004/05 im Kosovo aufgenommen
wurde. Der Titel "lokores" ist Romanes und bedeutet in die deutsche
Sprache übersetzt "langsam", so wie sich das Haus, das sich,
kaum wahrnehmbar, aus seiner Umgebung zu lösen scheint.
Jokuschstraße, Sparkasse Lüdenscheid, Hinterhof
Biographische Angaben
| 1962 |
geboren in Sarajevo
Studium an der Kunstakademie Belgrad, an der Universität der Künste
Belgrad und an der Kunstakademie Düsseldorf. |
| 1999 |
Studienaufenthalt am Rensselaer Polytechnic
Institute in Troy, New York |
Lebt in Düsseldorf und Sarajevo.
Ausstellungen - Auswahl
| 2006 |
Zürich, Galerie im Park
Düsseldorf, Kunstsammlung im Ständehaus
Bremen, Kunsthalle
München, Lehnbachhaus
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Leipzig, Museum der Bildenden Künste |
| 2005 |
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Münsterland, Skulpturen-Biennale
Rotterdam, Witte de With |
| 2004 |
Thessaloniki, Staatliches Museum für zeitgenössische
Kunst
New York, Artist’s Space
Miami, Miami Art Central
Belgrad, 45. Oktober Kunst Salon
Tallinn, 13. Tallinn Druck Triennale
Cetinje, 5. Cetinje Biennale |
| 2003 |
Sarajevo, Nationalgalerie von Bosnien-Herzegowina
Sarajevo, 4. Centine Biennale
Istanbul, 8. Internationale Istanbul Biennale
Kassel, Kunsthalle Fridericianum |
| 2002 |
Aarau, Forum Schlossplatz
Linz, OK Zentrum für Gegenwartskunst
Lüdenscheid, LichtRouten
Ulm, Kunstverein |
| 2000 |
Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Berlin, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof
Ljubljana, Galerie SKUC |
| 1999 |
Neapel, Palazzo Reale
Wien, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
Stockhom, Moderna Museet |
| 1998 |
Aachen, Ludwig Forum für internationale Kunst
Sarajevo, Sarajevo Center for Contemporary Art SCCA |

|
|
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| |
| |
| |
|
Xavier
de Richemont
Xavier de Richemont ist Künstler, Bühnenbildner und
Lichtgestalter. Er inszeniert das Zusammenspiel von Architektur,
Geschichte und Aura eines Ortes neu. Insbesondere seine monumentalen
Lichtinszenierungen historischer Stätten sind von großer
Eindrücklichkeit.
LichtRouten – Projekt
Kreuzweg
Im Mittelpunkt der dynamischen Installation von Xavier de Richemont
steht der Turm der Erlöserkirche. Er wird zur Leinwand und
Projektionsfläche für Bildsequenzen, die im Zusammenhang
mit Architektur, Geschichte und Nutzung der Erlöserkirche
zu sehen sind, die mit einem Klangteppich unterlegt sind.
Wilhelmstraße, Erlöserkirche
Biographische Angaben
Lebt in Chartres.
Info: www.xavier-de-richemont.com
Ausstellungen und Projekte - Auswahl
| 2006 |
Les Épesses, Museum für sakrale Kunst
Saint Mesmin, Schloss Saint Mesmin |
| 2005 |
Chalinargues, Natur- und Landschaftshaus |
| 2003 |
Chartes, Kathedrale von Chartres
Chartes, Museum für bildende Kunst |
| 2002 |
Pouilly-sur-Loire, Pavillon de Milieu de Loire
Eure-et-Loir, Schloss Nogent-le-Retrou
Chartres, Place des Épars |
| 2001 |
Chartes, Kathedrale Chartres
Chartres, BNP Parisbas Gebäude |
| 1999 |
Nièvre, Europäisches Archäologiezentrum
Chartres, Kathedrale von Chartres |
| 1998 |
Paris, La Grande Serre |
| 1995 |
Stains, L’Estrée - Klinik |
| 1994-95 |
Paris, Haus der Künste Creteil |
| 1992 |
Paris, Le petit Théatre de la Forêt
Amiens, Haus der Kultur |

|
|
 |
| |
|
Tom
Groll & Bettina Pelz
Tom Groll und Bettina Pelz arbeiten gemeinsam zu dem Schwerpunkt Kunstinterventionen
im öffentlichen Raum. Entlang blinder Flecken im räumlichen, sozialen
und /oder historischen Stadtbild greifen sie in Wahrnehmungs- und Funktionszusammenhänge
ein. Die Licht-Raum-Installationen evozieren komplexe Gefüge verschränkter
Systeme von temporären und permanenten Variablen der gewählten Orte.
LichtRouten – Projekt
Lichtgrund
Der Grundriss der ehemaligen Kreuzkapelle, die früher westlich vor der Stadt
lag und das Ende der Straße markierte, an der die Schmiede sich nach dem
Stadtbrand 1861 niederlassen durften, markiert heute die Stadtmitte. Die Licht-Raum-Installation
vergegenwärtigt dieses historische Detail.
Lichttechnik: Matthias Boeser
Sternplatz
Tom Groll
Biographische Angaben
| 1964 |
geboren in Werdohl |
| 1985-88 |
Schreinerlehre in Garmisch-Partenkirchen,
Studium der Visuellen Kommunikation, Fachhochschule Düsseldorf |
| 1995 |
Diplomabschluss im Bereich Multimedia |
| 1996 |
Studium an der Kunsthochschule für
Medien in Köln |
| Seit 2002 |
Kuratorentätigkeit |
Lebt in Lüdenscheid.
Auszeichnungen
| 2000 |
1. Preis Theaterfestival Südwestfalen
mit „k.a.k.“ |
| 2001 |
Märkisches Stipendium für
Bildende Kunst |
| 2004 |
Innovationspreis Kultur von Sauerland
Initiativ für LichtRouten |
| 2005 |
1. Preis Wettbewerb „Storp 9“ der
Stadt Essen mit „Luminarium“ |
Bettina Pelz
Biographische Angaben
| 1984-1989 |
Studium Philosophie, Geschichte und
Sozialpädagogik in Münster |
| Seit 1988 |
Konzeption und Realisierung (internationaler)
Kunstprojekte, Kunstinterventionen und Kulturevents |
| Seit 1996 |
(Internationales) Netzwerkmanagement |
| Seit 1999 |
Lehrtätigkeit in Kunst- und Kulturmanagement |
| Seit 2001 |
Kuratorinnentätigkeit |
| Seit 2003 |
(Internationale) Vortrags- und Beratungstätigkeit |
| Seit 2004 |
Lehraufträge an Hochschulen in
Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen |
| Seit 2005 |
Konzeption und Implementierung des
Lehrgebiets Professionalisierung an der Hochschule für Künste
Bremen |
Lebt in Bremen und Hagen.
Beispielhafte gemeinsame Arbeiten
| 2005 |
Castrop-Rauxel, Öffentlicher Raum,
Lichtung
Lüdenscheid, Parklandschaften |
| Seit 2002 |
Lüdenscheid,
LichtRouten |
|
|
|
| |
|
Jean-François
Guiton
Jean-François Guiton gehört zu denen, die im permanenten Schwebezustand
zwischen technischer Entwicklung und künstlerischer Prägnanz die
Videopraxis von der Monitorpräsentation zur Rauminstallation mitgeprägt
hat. Mit über 20 Jahren künstlerischer Praxis mit zeitgenössischen
Medien-, Video- und Audiotechnologien entwickelt Jean-François Guiton
Arbeiten und Installationen, in dem Zeit und Raum, Rhythmus und Bewegung
zentrale Bedeutung haben. Visuelle wie akustische Partikel werden in Bild-,
Raum- und Zeitkontexte geschichtet, in denen sie sich übertragen, durchdringen
und/oder überschreiben.
LichtRouten – Projekt
Hinters Licht
Nicht Leuchtstoffröhren selbst, sondern
Abbilder dieser fungieren in der Video- und Audioinstallation als Lichtquellen.
Durch Überlagerungen verschiedener Projektionen entsteht ein visuelles
Geflecht, dass sich durch den Raum bewegt. Auch der Klang, der durch
den Starter bei Inbetriebnahme der Lampe erzeugt wird, wird reproduziert
und in einer akustischen Komposition vervielfacht. In der Mitte des Raums
bewegt sich – computeranimiert – ein Bild von einem idealisierten
Schmetterling. Tritt der/ die Betracher/in näher, verlöscht
das Bild- und Klanggewebe, entfernt er/sie sich, gerät der Raum
wieder in Bewegung.
Gustav-Adolf-Straße, Entwicklungs- und Gründerzentrum, Haus 8,
3. Etage
Biographische Angaben
| 1953 |
geboren in Paris
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Fritz Schwegler
und Prof. Ursula Wevers |
| Seit 1998 |
Professur für neue Medien an
der Hochschule für Künste Bremen |
Lebt in Bremen.
Info:
www.guiton.de
Auszeichnungen - Auswahl
| 2000 |
Lobende Erwähnung, Marl, 9. Marler Video-Kunst-Preis
Lobende Erwähnung, Karlsruhe, Internationaler Medien-/Kunstpreis |
| 1992 |
1. Preis, Salzgitter, Niedersächsische VideoTage |
| 1990 |
Preisträger, Marl, 4. Marler Video-Kunst-Preis
Paris, Centre Pompidou, 2. Biénnale International du Film sur
l'Art |
| 1989 |
Montreal, John Schweizer Gallery Preis |
| 1988 |
1. Preis, Rotterdam, Festival für Film und Video in den
visuellen Künsten |
| 1986 |
3. Preis, Bonn, 2. Videonale |
| 1984 |
1. Preis, Bonn, 1. Videonale |
Ausstellungen - Auswahl
| 2006 |
Düsseldorf, K21
Bremen, Kunsthalle
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie |
| 2005 |
Marl, Glaskasten
Bremen, Gesellschaft für Aktuelle Kunst |
| 2004 |
Essen, Kunstverein Ruhr
Berlin, transmediale |
| 2002 |
Mainz, Galerie der Stadt Mainz - Brückenturm
Panama, Museum für zeitgenössische Kunst
Toronto, Königliches Ontario Museum |
| 2001 |
Magdeburg, Kulturhistorisches Museum
Koblenz, Ludwig Museum |
| 2000 |
Bremen, Museum Weserburg
Ankara, Städtische Kunstgalerie
Istanbul, Kulturzentrum
Athen, Kunstakademie
Kiew, Zentrum für zeitgenössische Kunst |
| 1999 |
Warschau, Schloss Ujazdowski |
| 1998 |
Paris, Galerie Anton Weller
Hérouville-Saint-Clair, Zentrum für zeitgenössische
Kunst der Region Basse-Normandie
Strasburg, Centre Européen d´Actions Artistiques Contemporains
(CEAAC) |
| 1997 |
Budapest, Kunstschule
Budapest, Goethe - Institut |
| 1996 |
Düsseldorf, Kunsthalle
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Düsseldorf, Galerie Hubertus Wunschik
Strasburg, Centre Européen d’Actions Artistique Contemporains |
| 1995 |
Hénin Beaumont, Espace lumière
Casablanca, Videokunstfestival
Clermont-Ferrand, Videoformes
Bremen, Neues Museum Weserburg
Rostock, Hongkong, Den Haag, Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen
ifa |
| 1994 |
Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle
Palermo, Französisches Kulturinstitut
Leipzig, Medienbiennale |
| 1993 |
Düsseldorf, Forum Bilkerstraße |
| 1992 |
Dijon, Kunsthochschule
Palermo, Goethe-Institut
Paris, Galerie Sabrina Grassi
Nizza, Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
Montbéliard, Festival von Montbéliard
Bordeaux, Goethe-Institut
Santiago de Chile, Nationalmuseum für bildende Kunst
Buenos Aires, Kulturzentrum Ricardo Rojas |
| 1991 |
Wuppertal, Kunstraum
Montpellier, Boite Noire
Den Haag, Kijkhuis
Marl, Glaskasten
Lyon, Biennale für zeitgenössische Kunst
Mülheim an der Ruhr, Städtisches Museum
Nancy, Goethe-Institut |
| 1990 |
Dunkerque, Kunsthochschule
Arnsberg, Kunstverein
Berlin, Akademie der Künste
New York, The Anthology Filmarchiv |
| 1989 |
Düsseldorf, Delta Galerie
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein
Montreal, Museum für zeitgenössische Kunst |
| 1988 |
Mülheim an der Ruhr, Städtisches Museum |
| 1987 |
Maastricht, Jan van Eyck Akademie
New York, Internationales Fotografiezentrum
Basel, Museum für Gegenwartskunst |
| 1986 |
Essen, Museum Folkwang
Bonn, Städtisches Kunstmuseum
Bonn, Wissenschaftszentrum |
| 1985 |
Marl, Glaskasten
Düsseldorf, Kunstverein
Wuppertal, Von der Heydt-Museum |
| 1984 |
Bonn, Rheinisches Landesmuseum |
|
|
 |
| |
| Foto: Werner Hannappel |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
Ron
Haselden
Als Bildhauer hat sich Ron Haselden nicht einem spezifischen Material oder
einer Technologie verschrieben. In seinen künstlerischen Recherchen
experimentiert mit unterschiedlichsten Materialien und Kontexten, er kooperiert über
Kunstsparten und Wissenschaftsdisziplinen hinweg. Seit den 70er Jahren spielt
Licht, vor allem in seinen sozio-kulturellen Projekten, eine zentrale Rolle.
LichtRouten - Projekt
Die Idee der Familie
Im Auftrag für das Lissaboner Festival des Lichts “Luzboa” bat
Ron Haselden Kinder ihre idealen Familien zu malen. Fünfunddreißig
dieser Skizzen vergrößerte er zu bis zu überlebensgroßen
Figuren, ersetzte die Bleistiftstriche durch LED Lichtlinien, positioniert
diese Lichtfiguren im öffentlichen Raum und lässt bei Dunkelheit
eine Skulptur aufscheinen, deren Ankerpunkte die Kinderzeichnungen sind.
Dammstraße / Zum Weißen Pferd, Neuer evangelischer Friedhof
Biographische Angaben
| 1944 |
geboren in Gravesend, Kent
Studium der Bildhauerei am Edinburgh College of Art |
Lebt in London und Plouër-sur-Rance, Frankreich
Info:
www.ronhaselden.com
Auszeichnungen – Auswahl
Alliance Française
|
| Conseil Général Côtes
d’Armor |
| Le Fonds Régional d’Arts
Contemporain (FRAC) de Brétagne |
| The Esmée Fairbairn Trust |
| The Hamlyn Foundation |
| The Henry Moore Foundation |
| The British Council |
| The RSA Art for Architecture Award Scheme |
| The Lorne Award |
| The London Arts Board |
| The Elephant Trust |
| The Arts Council of Great Britain |
Ausstellungen und Projekte- Auswahl
| 2005/2006 |
London, Clifford Chance building, Canary Wharf
London, New Street Square Development
Cambridge, Belvedere Estate
London, Domo Baal Galerie für zeitgenössische
Kunst
Rennes, Galerie der Kunsthochschule
London, The Spitz Gallery
Genf, Arbres et Lumières |
| 2005 |
London, BBC Broadcasting House
Gloucester, Innenstadt
London, Jubilee Gardens, Canary Wharf Public Arts
London, Bahnhof Battersea Power Station
L’abbaye de Bon-Repos, Murmures Biennale für zeitgenössische
Kunst
Côtes d’Armor, Amt für kulturelle Entwicklung
Rennes, Atelier Marcel Dinahet |
| 2004 |
Lissabon, Luzboa Biennale
Pontivy, Sankt-Josephs-Kirche
Hayle Cornwall, Salt Gallery |
| 2003 |
London, Showroom Gallery
London, Southwark, Bridge 401
Lyon, Fête des Lumieres |
| 2002 |
London, Gaslight Mobile Home Gallery
Middlesbrough, Centre North East Building
Sunderland, U-Bahn-Station St. Peter`s
Newcastle upon Tyne, Nexus House |
| 2000 |
Bangkok, No Go Tadu Contemporary Art
Lyon, Zentrum für zeitgenössische Kunst |
| 1998 |
Liverpool, The Tate Gallery
Prag, Liben Synagoge |
| 1997 |
London, No’ Serpentine Gallery |
| 1994 |
London, The South London Gallery
Rom, Theatro di Marcello |
|
|
 |
| |
|
Thomas Köner
Thomas Köner ist Musiker, bildender Künstler und
Performer. Mit Video- wie Tonfundstücken generiert er visuelle
und akustische Zusammenhänge, die das zu Sehende und zu Hörende
an den Rändern menschlicher Wahrnehmung thematisiert. Seine
Videoarbeiten erinnern daran, dass Wahrnehmen, insbesondere Sehen
und Hören, ein physiologischer und psychologischer Prozess ist.
Er dringt in den Wahrnehmungsprozess ein, hält auf, seziert
und projiziert.
LichtRouten – Projekt
Périphériques
Die Bilder der Kamera, die Menschen auf öffentlichen Plätzen in
Belgrad/Serbien, Buenos Aires/Argentinien, Kabul/Afghanistan und Harare/Zimbabwe
beobachtet, werden transparent, Zeiten und Orte scheinen sich zu verschieben.
Die veränderte Zusammensetzung der dokumentierten Momente entschlüsselt
deren Komplexität und erinnert damit an Gegenwärtigkeiten, die
von der Wahrnehmung als blinde Flecken ausgrenzt werden.
Sterngasse
Biographische Angaben
1965
|
geboren in Bochum
Studium der elektronischen Musik in Arnheim und Dortmund |
Seit
1995
|
freier Künstler im Bereich Sound,
Installation, Film, Musik, Video, Theater und Radiokunst |
Info:
www.koener.de
Auszeichnungen - Auswahl
2006
|
Los Angeles, Villa
Aurora
|
2005
|
Rotterdam, TV5
Tiger Cub Award, Internationales Filmfestival
Berlin, Transmediale Award, Internationales Medienkunst Festival
Madrid, ARCO Award Bester Nachwuckskünstler Arco, Feria International
de Arte Contemporaneo
|
2004
|
Linz, Goldene Nica,
Preis Ars Electronica (Digital Musics)
Stuttgart, Filmwinter, Norman Preis, Bester Film
Marl, Deutscher Klangkunst-Preis, Produktionspreis WDR
Fribourg, Laureate, BBI Creation Contest
|
2001
|
Paris, Cité International
des Arts
|
2000
|
Montreal, New Media
Preis
|
Ausstellungen und Performances - Auswahl
2006
|
Montreal, Museum für zeitgenössische
Kunst |
2004
|
Fribourg, Laureate BBI Belluard International |
2003
|
Montreal, Mutek Festival
Tokio, Spiral Hall
Paris, Louvre Auditorium |
2002
|
Venedig, Biennale Filmfestival
Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle
Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle
Amsterdam, Stedelijk Museum
Minneapolis, Walker Kunstzentrum |
2001
|
Paris, Cité Internationale
des Arts
Paris, Centre Pompidou
Rostock, MS Stubnitz
Lissabon, Experimenta Design Festival
Rotterdam, Filmfestival |
2000
|
Montreal, Internationales Festival
New Cinema New Media
London, Hayward Gallery
Mexiko-Stadt, Technogeist Parade
Beijing, Loft Club
Beijing, Universität für traditionelles Musiktheater |
1998
|
Paris, Centre Pompidou
Graz, Architektur- und Medienbiennale
Amsterdam, Niederländisches Filmmuseum
Tokio, Milk Club |
1995
|
Paris, Louvre Auditorium |
1994
|
Paris, Louvre Auditorium |

|
|

|
Mischa
Kuball
Mischa Kuballs zentrales Arbeitsmaterial ist Licht, insbesondere dessen Relevanz
für die Sichtbarkeit von Zusammenhängen und ihren Grenzen sowie
die Optionen ephemerer Intervention. Er experimentiert mit Licht als Be-
und Durchleuchtungsmaterial, das verdeckte Realitätsebenen offen legt.
Er nutzt die Signal- und Transformationskraft des Lichts zur Realisierung
von Orten, die erhöhte Wahrnehmung hervorrufen.
LichtRouten - Projekt
Speed-Space-Speech
(Version Lüdenscheid
2006)
(Ausstellungskopie des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna)
Die kinetische Lichtinstallation basiert auf drei Diaprojektionen der Worte “speed” (Geschwindigkeit), „space“ (Raum)
und „speech“ (Rede/Sprache) auf drei Spiegelkugeln, die sich
in unterschiedlicher Geschwindigkeit um sich selbst drehen und den Raum zu
einem Universum machen, das sich mit den Fragmenten der projizierten Worte,
die als flüchtige Lichtflecken erscheinen, sich fortwährend zu
verändern scheint.
Schillerstraße / Domgasse, Leerstand
Biographische Angaben
| 1959 |
geboren in Düsseldorf |
| Seit 1984 |
Projekte im In- und Ausland |
| Seit 1991 |
Lehraufträge und projektbezogene
Arbeiten an Universitäten und Kunsthochschulen sowie illustrierte
Vorträge |
| 1999-2000 |
Gastprofessur an der Hochschule für
Grafik und Buchkunst, Leipzig |
| Seit 2005 |
Professur für Medienkunst an
der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe |
Lebt in Düsseldorf.
Info:
www.mischakuball.com
Ausstellungen - Auswahl
| 2006 |
Düsseldorf, öffentlicher Raum
Frankfurt, Luminale
Bonn, Kunstmuseum
Bonn, Kunstverein |
| 2005/06 |
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie |
| 2005 |
Brisbane, Institut für moderne Kunst
Bonn, Videonale |
| 2004/05 |
Duisburg, Wilhelm Lehmbruck Museum |
| 2004 |
Bremen, Neues Museum Weserburg |
| 2003/04 |
Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein Westfalen |
| 2003 |
Berlin, Projektraum Rosenthaler Straße
Moskau, Tretjakov Galerie
Lüdenscheid, LichtRouten
Vilnius, Zentrum für zeitgenössische Kunst |
| 2002 |
Bonn, Kunstmuseum
Düsseldorf, Galerie Konrad Fischer |
| 2001 |
Kamp-Lintfort, IBA
Jena, Holzmarkt |
| 2000 |
Lüneburg, Bunker
Chicago, Vedanta Gallery
Halle, Städtische Galerie Moritzburg
Düsseldorf, Johanneskirche
Essen, Museum Folkwang |
| 1999 |
Troyes, Zentrum für zeitgenössische Kunst
Chicago, Kulturzentrum
Leipzig, Galerie für zeitgenössische Kunst
London, Museum of Installation
Tokio, Nationalmuseum
Montevideo, öffentlicher Raum
Pittsburgh, The Wood Street Galleries |
| 1998 |
Bremerhaven, Kabinett für Aktuelle Kunst
Köln, Kölnischer Kunstverein
São Paulo, 24. Biennale |
|
|
 |
|
Mischa Kuball,
"space - speech - speed" 1998/2001, Zentrum für Internationale
Lichtkunst Unna, Fotograf: Christoph Verbrüggen, Berlin |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
| |
|
Christina
Kubisch
Als ausgebildete Komponistin gehört Christina Kubisch zu den Klangkünstler/innen.
Zur Realisierung ihrer Installationen hat sie unter anderem Techniken wie
die magnetische Induktion künstlerisch weiterentwickelt, z.B. nutzte
sie magnetische Felder zur Übertragung von Klängen. Seit den 80er
Jahren entstanden ortsbezogene Induktionsarbeiten in Gärten, Schlössern,
Kellern, Ruinen, Parkanlagen. Kirchen, alten Fabriken, verlassenen Gebäuden
und auch in Museen und Galerien. Die störenden elektrisch-erzeugten
Nebengeräusche, die sie zunächst vermeiden wollte, wurden in 90er
Jahren zu Material der elektrischen Spaziergänge, auf denen sie Ströme
hörbar macht. Seit Ende der 80er Jahren ist im visuellen Spektrum, Licht
das Material ihrer Wahl.
LichtRouten – Projekt
o.T.
Die katholische Kirche St. Joseph und Medardus gehört zu den Denkmalen
der Stadt Lüdenscheid. Das Kirchenschiff wurde 1885 fertiggestellt,
der Turm 1928. Unterhalb des Geläuts gibt es ein Turmzimmer, das nur
durch Überqueren des Kirchenschiffs zu erreichen ist und das keinerlei
Nutzung unterliegt. Für dieses Turmzimmer realisiert Christina Kubisch
eine ortspezifische Licht- und Klanginstallation.
Sauerfelderstraße, St. Joseph- und Medardus Kirche
Biographische Angaben
| 1948 |
Geboren in Bremen
Studium der Musik und Bildenden Kunst in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich
und Mailand. |
| Seit 1980 |
Klanginstallationen und Klangskulpturen |
| Seit 1986 |
Lichtinstallationen |
Lebt in Hoppegarten bei Berlin.
Info:
www.christinakubisch.de
Auszeichnungen – Auswahl
| 2002 |
artist-in-residence IASPIS, Stockholm |
| 2000 |
Kompositionsstipendium des Senats von Berlin
Carl Djerassi Honorary Fellowship, USA |
| 1999 |
Heidelberger Künstlerinnenpreis für Komposition |
| 1994-1995 |
Atelierstipendium des Senats von Berlin
Gastprofessur an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts,
Paris
Deutscher Akademischer Auslandsdienst DAAD Aufenthaltsstipendium Paris |
| 1992 |
Stipendium des Queen Elizabeth II Arts Council of
New Zealand |
| 1991 |
Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle
Angelegenheiten Berlin |
| 1990 |
Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn e.V. |
| 1988 |
Preisträgerin des Kulturkreises im BDI. Barkenhoff
Stipendium, Worpswede |
Ausstellungen und Projekte- Auswahl
| 2006 |
Oberhausen, Gasometer
Berlin, Akademie der Künste |
| 2005 |
Bremen, Gesellschaft für aktuelle Kunst
London, South London Gallery |
| 2004 |
Turin, Galerie e/static
Neuenbürg, Badisches Landesmuseum
Köln, Galerie Haferkamp
Chemnitz, VOXX
Weimar, Schloss Ettersburg |
| 2003 |
Stockholm, Architekturmuseum
Kopenhagen, Charlottenborg Udstillingsbygning
Berlin, Galerie gelbeMUSIK
Stockholm, IASPIS Gallery |
| 2002 |
Oberhausen, Bunkermuseum
Berlin, Galerie pepperprojects
Berlin, Parochialkirche |
| 2001 |
Potsdam, Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V.,
Luisenforum
Bremen, Galerie Beim Steinernen Kreuz
Basel, Offene Kirche Elisabethen
Unna, Zentrum für Internationale Lichtkunst
Paris, Cité de la Musique |
| 2000 |
Hannover, Galerie Claudia Böer
Berlin, Matthäuskirche |
| 1999 |
Heidelberg, Kunstverein
Wiesbaden, Bellevuesaal
Berlin, Klangkunstforum Park Kolonnaden, Potsdamer Platz |
| 1998 |
Berlin, Akademie der Künste
Berlin, Gelbe Musik |
| 1997 |
Rom, Chiesa di Santa Caterina dei Funari
North Adams, Massachusetts Museum für zeitgenössische Kunst |
| 1996 |
Ulm, Kunstverein
Philadelphia, Moore College für Kunst und Design, Goldie Paley Galerie |
| 1994 |
Rio de Janeiro, Paço Imperial
London, Goethe - Institut |
| 1993 |
Kleve, Museum Haus Koekkoek
Middleburg, Stichting Beeldende Kunst |
| 1992 |
Tokio, P3, Art and Environment
Auckland, George Fraser Gallery, Art Space
Wellington, Städtische Kunstgalerie
Maastricht, Galerie Oliver Henn
Berlin, Neuer Berliner Kunstverein |
| 1991 |
Kyoto, Universität für Kunst und Design |
| 1990 |
Marl, Skulpturenmuseum Glaskasten
Kassel, Museum Fridericianum |
| 1989 |
München, Kunstraum |
| 1987 |
Eindhoven, Apollohuis |
| 1986 |
Amsterdam, Time Based Arts
Düsseldorf, Kunsthalle |
| 1985 |
Vercelli, Abbazia di Sant'Andrea |
| 1984 |
Köln, Moltkerei Werkstatt |
| 1982 |
Mailand, Centro Ricerche Teatro |
| 1981 |
Lyon, Goethe Institut |
| 1979 |
Wien, Galerie für moderne Kunst Grita Insam |
| 1978 |
Aachen, Neue Galerie Sammlung Ludwig |
|
|
 |
| |
|
molitor & kuzmin
Ursula Molitors und Vladimir Kuzmins bevorzugtes Material ist profanes Gebrauchslicht,
meist in der Form industriell gefertigte Leuchtstoff- und Neonröhren.
In größerer Anzahl verbauen sie diese zu Skulpturen und Installationen
im musealen wie im öffentlichen Raum. Jenseits vertrauter Funktionen
und Nutzungen verarbeiten sie die Erscheinungsformen von Lichtquellen in
ihren formalen Qualitäten und bringen den Lichtschein zu neuer Anschauung.
LichtRouten – Projekt
Lichtcontainer
In der Eingangshalle des neuen Rathauses steht ein von Gebrauchsspuren gezeichneter
Bauschuttcontainer, mit einer Vielzahl, scheinbar zur Entsorgung bestimmter,
Leuchtstoffröhren. Intakte weiß leuchtende Röhren in verschiedenen
Größen mischen sich mit zerborstenen und defekten Lichtröhren.
Die willkürlich angehäuften Leuchtstäbe erzeugen eine explosive
Strahlkraft.
Rathausplatz, Rathaus, Eingangshalle
Ursula Molitor
Biographische Angaben
| 1947 |
geboren in Niedersachsen
Grafikdesign-Studium in Hamburg |
| Seit 1985 |
Freie Künstlerin |
| Seit 1996 |
Zusammenarbeit mit Vladimir Kuzmin |
Lebt in Forsbach.
Info:
www.molitor-kuzmin-art.de
Vladimir Kuzmin
Biographische Angaben
| 1943 |
geboren in Saporoshe, Ukraine
Studium der Architektur in Moskau |
| Seit 1983 |
Freier Künstler |
| Seit 1996 |
Zusammenarbeit mit Ursula Molitor |
Lebt in Köln.
Info:
www.molitor-kuzmin-art.de
Gemeinsame Auszeichnungen
| 2004 |
1. Preis Kunstmeile Köln-Dellbrück |
Gemeinsame Ausstellungen und Projekte - Auswahl
| 2006 |
Moskau, Krokin Gallery
Bochum, Museum Bochum
Leverkusen, Galerie im Forum |
| 2005 |
Eindhoven, centrum kunstlicht in de
kunst
Düsseldorf, Grosse Kunstausstellung NRW |
| 2004 |
Lüdenscheid, Museen der Stadt
Köln, Kunstverein Köln Rechtsrheinisch |
| 2003 |
Padua, Galleria Fioretto Arte Contemporanea
Sydney, multiple box |
| 2002 |
Düren, Leopold-Hoesch-Museum
Köln, Galerie Jöllenbeck
Hürth, Kunstverein
Berlin, Galerie Marina Sandmann |
| 2001 |
Krakau, Kunsthalle Bunkier Sztuki
Padua, Porta Savonarola |
| 2000 |
Lübeck, St.Petri
Bergisch Gladbach, Städtische Galerie Villa Zanders
Köln, Basilika St. Gereon
München, Haus der Kunst
Köln, Galerie Inge Baecker |
| 1999 |
Padua, Galleria Fioretto Arte Contemporanea
Krakau, Galeria ZPAP Sukiennice
Wesseling, Städtische Galerie
Bozen, MIR ART IN SPACE |
| 1998 |
Köln, Die Weisse Galerie
Köln, Antoniter Kirche
Bremen, Kunstverein Nord
Hürth, Kunstverein |
| 1997 |
Köln, Schröder und Dörr |

|
|
 |
| |
|
Jakub
Nepras
Jakub Nepras’ künstlerische Herausforderung
sind die zeitgenössischen Medien – als Medien des Informationstransports
und der -speicherung wie auch als Materialien in ihren Erscheinungsformen
und Funktionalitäten. Er thematisiert die komplexe Verschränkung
vieler, der möglichen Weltanschauungen und –interpretationen
in ungewöhnlichen Bildgefügen.
LichtRouten - Projekt
Generator P37
In der Videoarbeit inszeniert Jakub Nepras virtuelle als materielle Realität:
Eine gewöhnliche Computerplatine wird zur Stadtlandschaft. In dem Mikrokosmos
findet Alltag zwischen Speichermedien, Verbindungskabeln und Anschlüssen
statt. Die Miniaturwelt ist so angelegt, dass die Grenzen der materiellen
Realitäten verwischen.
Kölner Straße, Brache Brauckmann & Pröbsting
Biographische Angaben
| 1981 |
geboren in Prag |
| 1994-1995 |
Fachschule Náhorní in
Prag, Bereich Werbegrafik |
| 1996-2000 |
Studium an der Václav
Hollar Kunstschule (Zeichnen, Malerei, Skulptur, Keramik, Werbe-
und Computergrafik, Drucktechniken) |
| 2001-2006 |
Kunstakademie in Prag bei Prof.
Ales Vesels, Veronika Bromová und Prof. Michael Bolicks |
| Seit 2004 |
Studium an der Akademie für
darstellende Künste, Prag, Famu – Institut (Film und
Fernsehen), Bereich Animation |

|
|
|
| |
|
Stefan
Sous
Entgegen der menschlichen Wahrnehmungsroutinen lenkt Stefan Sous die Aufmerksamkeit
des/r Betrachters/in seiner Werke auf die Relevanz und Bedeutung von Raum-
und Sichtverhältnissen. Mit wissenschaftlich-technischer Präzision
seziert er Gebrauchsgegenstände des Alltags und verändert sie,
z.B. durch die Dehnung von Zwischenräumen, zu Rauminstallationen.
LichtRouten – Projekt
Lichtbank
Eingelassen in eine transparente Parkbank sind 8 Leuchtstoffröhren,
die bei Dunkelheit leuchten. Es entsteht ein Lichtraum, der im Zusammenspiel
von natürlichem Nachtlicht, urbanen Umgebungslicht und Passant/innen
sich kontinuierlich verändert.
Freiherr-vom-Stein-Straße, Kulturhausgarten
Biographische Angaben
| 1964 |
geboren in Würselen/Aachen
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf |
Lebt in Düsseldorf.
Info:
www.stefansous.com
Auszeichnungen – Auswahl
| 2002 |
Ogilvy Förderpreis „Junge Skulptur“ |
| 2001 |
Bürgerpreis Triennale der Kleinplastik, Fellbach |
| 1999 |
Stahlkunstpreis, Kolloquium NRW, 2.Preis
Arbeitsstipendium Etaneno, Namibia |
| 1998 |
Förderstipendium der Günther-Peill-Stiftung,
Düren |
| 1997 |
Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Düsseldorf |
| 1994 |
Bernhard Hoetger-Preis |
Ausstellungen und Projekte- Auswahl
| 2006 |
Kassel, Kunstverein
Düsseldorf, LADEN |
| 2005 |
Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Düren, Leopold Hoesch Museum |
| 2004 |
Baden-Baden, Staatliche Kunsthalle
Münster, Galerie Münsterland
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen-Forum |
| 2003 |
Lüdenscheid, LichtRouten |
| 2002 |
Dortmund, Kokerei Hansa
Düsseldorf, Euroga |
| 2001 |
Berlin, Alte Nationalgalerie
Düsseldorf, Künstlerverein Malkasten
Osnabrück, Kunsthalle
Fellbach, Alte Kelter |
| 2000 |
Hannover, Internationale Weltausstellung Expo 2000
Düsseldorf, Konrad Fischer Galerie |
| 1999 |
Berlin, Museum für Kommunikation |
| 1998 |
Kiel, Künstlerdorf
Köln, Schnitt Ausstellungshalle
Essen, Städtische Galerie im Museum Folkwang
Hattingen, Villa Schack |
| 1997 |
Düsseldorf, Kunstraum Düsseldorf
Lüdenscheid, Städtische Galerie
Münster, Galerie Rasche |
| 1996 |
Münster, Galerie Rasche
Düsseldorf, Ausstellungsraum Kö 106
Aachen, Galerie von der Milwe
Düsseldorf, ehemaliges Wellenbad |
| 1995 |
Recklinghausen, Kunsthalle
Aachen, Neuer Aachener Kunstverein |
| 1992 |
Dortmund, Spielbank Hohensyburg |
| 1991 |
Wolfsburg, Städtische Galerie
Kiel, Kunsthalle, Forum junger Kunst
Bochum, Museum Bochum |

|
|
 |
| |
|
Jaan
Toomik
Jaan Toomik begann seinen künstlerischen Weg als Maler Ende der 80er
Jahre. Internationale Bekanntheit erreichte er Ende der 90er Jahre mit seinen
Videoarbeiten und ortspezifischen Installationen. Seine autobiographisch
veranlassten Arbeiten kreisen um psychische Spannungen und Störungen
und deren einnehmende Intensität. Er dokumentiert menschliche Ausnahmezustände
sowohl in ihren visuellen Ausdrucksformen wie auch in ihrer emotionalen Eindrücklichkeit.
Jaan Toomik belegt die Videobilder mit Klangsequenzen wie ein Chant, dem
Geräusch einer mechanischen Aktivität oder dem akustischen Gefüge
einer Landschaft.
LichtRouten – Projekt
Dancing with Dad
Die 2003 entstandene Videoarbeit zeigt wie Jaan Toomik am Grab seines Vaters
zu der Musik von Jimi Hendrix “Voodoo Child” tanzt. Sein Vater
starb 1971, als Jaan Toomik neun Jahre alt war. Die Videoarbeit dokumentiert
den Versuch durch den Bruch der Konventionen einer stillen und nach innen
gerichteten Trauerarbeit eine Beziehung zu dem Toten aufzunehmen und Freude
zu teilen.
Marienstraße/Wilhelmstraße, Altes Rathaus/ Stadtgefängnis
Biographische Angaben
| 1961 |
geboren in Tartu, Estland
Studium der Malerei an der Estländischen Kunstakadenie
Professur an der Estländischen Kunstakademie |
Lebt in Tallinn.
Auszeichnungen – Auswahl
| 2006 |
NIFCA Artist Residencies, Bergen |
| 2005 |
Konrad Magi Kunstpreis |
| 2003 |
Jährlicher Kunstpreis der Baltic Assembly |
| 2000 |
NIFCA Artists' Residencies, Hafnarborg |
| 1999 |
Staatspreis der Republik Lettland
Internatinales Kunstprogramm Chicago |
| 1997 |
Preis der 5. Jahresausstellung des Soros – Zentrum
für zeitgenössische Kunst, Estland
Sinebrychoff Eesti Ltd.
Art Pace, San Antonio, Texas |
| 1995 |
UNESCO Prize for the Promotion of the Arts, Lobende
Erwähnung, Paris |
| 1994 |
Kristjan Raud jährlicher Kunstpreis |
Ausstellungen und Projekte- Auswahl
| 2006 |
Düsseldorf, Kunstraum
Dortmund, Museum am Ostwall
Florenz, Stazione Leopoldo
Berlin, 4. Berlin Biennale
Dortmund, Kunsthalle |
| 2005 |
Tartu, Kunstmuseum
Glasgow, Internationales Dokumentarfilmfestival der Menschenrechte
Tallinn, Vaal Galerie
Bukarest, Museum für zeitgenössische Kunst
Tallinn, Galerie der Tallinn Kunsthalle
Madrid, Circulo de Bellas Artes
Bijing, Internationale Kunstbiennale
Cork, Cork Film Centre |
| 2004 |
Vilnius, Zentrum für zeitgenössische Kunst
Den Haag, Artoteek
Haapsalu, Kunstgalerie
London, IBID Galerie
San Sebastian, Koldo Mitxelena Kulturunea, Donostia
Amsterdam, Filmfestival
Den Haag, Grote Kerk
Venedig, Ausstellung der Bildenden Kunst bei der Biennale von Venedig
Wien, Österreichisches Filmmuseum |
| 2003 |
Tallinn, Vaal Galerie
Helsinki, Hippolyte Galerie
Tartu, Künstlerhaus
Stettin, Kunstmuseum
Moskau, Art Moscow
Thessaloniki, Museum für zeitgenössische Kunst |
| 2002 |
London, Esso Galerie
Hafnarborg, Museum Hafnarborg
Budapest, Ludwig Museum
Innsbruck, Galerie im Taxispalais |
| 2001 |
Antwerpen, Kulturzentrum Elzenveld
Stockholm, Moderna Museet
Tallinn, Tallinn Kunsthalle
Valencia, Valencia Biennale
Wien, WUK Galerie |
| 2000 |
Düsseldorf, Messe
Berlin, Akademie der Künste
Paris, Nationalgalerie Jeu de Paume
Lissabon, Internationales Videofestival
Berlin, Hamburger Bahnhof |
| 1999 |
Tallinn, Vaal Galerie |
| 1998 |
New York, I- 20 Galerie |
| 1997 |
Tallinn, Estländisches Kunstmuseum
San Antonio, Texas, Art Pace
Venedig, Biennale |
| 1996 |
Rotterdam, Kunsthalle
Warschau, Ujazdowski Schloss |
| 1994 |
Sao Paulo, 22. Internationale Biennale von Sao Paulo |

|
|
 |
| |
|
Mai
Yamashita & Naoto Kobayashi
Mai Yamashita und Naoto Kobayashi arbeiten als Künstlerpaar gemeinsam
im Bereich von Performance- und Videokunst. Anlass für viele ihrer Arbeiten
sind zufällige und beiläufige Gegebenheiten, deren Bedeutungsspektrum
sie verändern.
LichtRouten – Projekt
When I wish upon a star
Eine Sternschnuppe ist selten und nur kurz zu beobachten. Das Glück,
eine zu beobachten soll einhergehen mit dem Glück, das Wünsche
in Erfüllung gehen. In der Videoinstallation "When I wish upon
a star" zeigen Mai Yamashita und Naoto Kobayashi den Fall einer Sternschnuppe
in Zeitlupe. Statt einer Sekunde sind fast zwei Minuten Zeit, um an Wünsche
zu erinnern, die alle nicht in Erfüllung gehen.
Kerksigstraße, Turm
Mai Yamashita
Biographische Angaben
| 1976 |
geboren in Chiba, Japan
Bachelor of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music.
Master of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. |
Lebt in Berlin.
Info:
homepage.mac.com/m_plus_n
Naoto Kobayashi
Biographische Angaben
| 1974 |
geboren in Chiba, Japan
Bachelor of Arts an der Universität Tsukuba, School of Art and Design.
Master of Arts an der Tokyo National University of Fine Arts and Music |
Lebt in Berlin.
Info:
homepage.mac.com/m_plus_n
Auszeichnungen – Auswahl
| 2006 |
Lobende Erwähnung der transmediale.06 |
| 2004 |
Preis der Takahashi Kunstfreunde |
| 2002 |
Philip Morris K.K. Art Award 2002 - The First Move, International
Forum Tokio |
| 1999 |
Ataka - Preis |
Ausstellungen und Projekte - Auswahl
| 2006 |
Helsinki, Museum für zeitgenössische Kunst
KIASMA
London, Pump House Gallery
Madrid, Photoespagna 2006
London, Herning Kunstmuseum
London, ICA Institut Museum für zeitgenössische Künste
London, The Victoria and Albert Museum
Berlin, Akademie der Künste
Singapur, Museum der Geschichte
Beijing, Workstation Kunstzentrum |
| 2005 |
Kassel, Kasseler Dokumentarfilm und Videofest
Tokio, Chinretsukan Galerie des Kunstmuseums der Universität Tokio |
| 2004 |
Tokio, Hiromi Yoshii Five
Tokio, ehemaliges Gebäude der Sakamoto Shogakko Grundschule |
| 2003 |
Weimar, Haus am Horn |
| 2001 |
Tokio, staatliche Bibliothek für bildende
Kunst und Musik |

|
|
 |
| |
|
Kuratoren
|
|
|
| |
|
Tom
Groll & Bettina Pelz
Tom Groll
Biographische Angaben
| 1964 |
geboren in Werdohl |
| 1985-88 |
Schreinerlehre in Garmisch-Partenkirchen,
Studium der Visuellen Kommunikation, Fachhochschule Düsseldorf |
| 1995 |
Diplomabschluss im Bereich Multimedia |
| 1996 |
Studium an der Kunsthochschule für
Medien in Köln |
| Seit 2002 |
Kuratorentätigkeit |
Lebt in Lüdenscheid.
Auszeichnungen
| 2000 |
1. Preis Theaterfestival Südwestfalen
mit „k.a.k.“ |
| 2001 |
Märkisches Stipendium für
Bildende Kunst |
| 2004 |
Innovationspreis Kultur von Sauerland
Initiativ für LichtRouten |
| 2005 |
1. Preis Wettbewerb „Storp
9“ der Stadt Essen mit „Luminarium“ |
Bettina Pelz
Biographische Angaben
| 1984-1989 |
Studium Philosophie, Geschichte und
Sozialpädagogik in Münster |
| Seit 1988 |
Konzeption und Realisierung (internationaler)
Kunstprojekte, Kunstinterventionen und Kulturevents |
| Seit 1996 |
(Internationales) Netzwerkmanagement |
| Seit 1999 |
Lehrtätigkeit in Kunst- und
Kulturmanagement |
| Seit 2001 |
Kuratorinnentätigkeit |
| Seit 2003 |
(Internationale) Vortrags- und Beratungstätigkeit |
| Seit 2004 |
Lehraufträge an Hochschulen
in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen |
| Seit 2005 |
Konzeption und Implementierung des
Lehrgebiets Professionalisierung an der Hochschule für Künste
Bremen |
Lebt in Bremen und Hagen.
Beispielhafte gemeinsame Arbeiten
| 2005 |
Castrop-Rauxel, Öffentlicher
Raum, Lichtung
Lüdenscheid, Parklandschaften |
| Seit 2002 |
Lüdenscheid,
LichtRouten |
|
|
|
| |
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|