Dominik Lejman

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Die charakteristische Arbeitsweise von Dominik Lejman stammt aus der Malerei: Seine Bildwelten entstehen, indem er Bildebenen nach und nach übereinander schichtet. Dazu nutzt er sowohl analoge wie auch digital projizierte Schichten. Ausgangspunkt dieser Arbeitsweise waren 1998 analoge Acryl-Arbeiten, in die er digitale Inhalte projizierte. In den architekturbezogenen Interventionen erscheinen seine in mehreren Schichten projizierten Bildgefüge wie moderne Fresken.

Thematische Schwerpunkte sind soziale Gefüge und ihr kollektives Verhalten auf einen geografischen Raum bezogen. In seinen Bildformationen konzentriert er sich auf die handelnden Akteure, entfernt alle Hinweise auf Herkunft und/oder Zusammenhang des Bildmaterials und untersucht die visuellen Strukturen, die im sozialen Zufall entstehen. So filtert er (Deutungs-)Muster gesellschaftlicher Strukturen aus der Unübersichtlichkeit einer sich immer schneller wandelnden Gegenwart.

LichtRouten-Arbeit: o.T.
Die Allgegenwart und Alltäglichkeit von Bildern von Krieg, insbesondere die Kriege in Afghanistan und dem Irak, sind Anlass für die Arbeit von Dominik Lejman. Er nutzt die aufgehellten Shilouetten von Kriegsflugzeugen, um die Fassade des Gebäudes wie den Sammelplatz eines Geschwaders einen Luftraum zu inszenieren. In der dynamischen Projektion verändert sich kontinuierlich die visuelle Nähe und Distanz zu den Betrachter/innen. Nur für wenige Augenblicke sind die Charakteristika von kriegsichtigen Flugzeugen erkennbar.

Weitere Informationen
VITA Dominik Lejman

LichtRouten-Standort: Eduard Hueck I Werdohler Straße / Oberstadt-Tunnel