Thorbjørn Lausten entwickelt künstlerische Strategien an den Schnittstellen von Wissenschaft, Informatik, Mediendesign und Kunst. Er forscht zu ästhetischen Strategien für visuelle Analysemethoden im Umgang mit Daten und Informationen, indem er visuelle Systeme als Werkzeuge zur Darstellung von digitalen Informationen realisiert. Dabei reflektiert er auch die semantischen Nachbarschaften in der analogen und der digitalen Kultur, die beide in essentieller Art und Weise auf das Phänomen Licht als Ur-Medium angewiesen sind.
In dieser Transferleistung spielen nicht nur technische Aspekte eine wesentliche Rolle, sondern auch die Inhalte werden neuen medienimmanenten Reflexionsprozessen unterzogen. Seine Installationen zeigen Daten in digitalen Systemen als Bildwerke.
+ Hintergrund: Ziel von interdisziplinären Ansätzen in der Wissenschaft ist es, eine Kontinuität zwischen der Erstellung und der Präsentation der Daten herzustellen. Dazu braucht es die Zusammenarbeit von Wissenschaftler/inne/n und Bildgeber/inne/n. Es müssen Werkzeuge entwickelt werden, die für Untersuchung und Darstellung eine gemeinsame visuelle Sprache verwenden und die der Mehrdeutigkeit und Komplexität Rechnung tragen, welche der Realität wissenschaftlicher Zusammenhänge zu eigen sind.
LichtRouten-Arbeit: o.T.
In der Villa Turck wird ein Lichtraum eingerichtet, der mit geometrischen Leuchtenfigurationen ausgestattet ist, die digital gesteuert werden. Im Spiel mit rotem und weißem Licht verändert sich die Raumansicht. Die Programmierung des Lichts hat Philipp Sydow vorgenommen.
Weitere Informationen
VITA Thorbjørn Lausten
LichtRouten-Standort: Villa Turck I Liebigstraße 11










