Kremp & Hüttemeister

Humboldtstraße 9-11

Die Metallkurzwarenfabrik Kremp & Hüttemeister (heute: Wohnaccessoires) wurde 1874 gegründet. Bei den Gebäuden der Firma Kremp & Hüttemeister an der Humboldtstraße handelt es sich um zwei unabhängig voneinander errichtete Gebäude. Das ältere Wohn- und Fabrikhaus ist im Jahre 1876 errichtet worden. Die Planungen für das daneben errichtete Versandgebäude wurden 1913 ausgeführt. Die Firma Kremp & Hüttemeister fertigte u. a. Metallbeschläge für Lederwaren. Das Wohn- und Fabrikgebäude ist im Stil der Gründerzeit errichtet worden, während man bei dem Versandgebäude aus dem Jahre 1913 an der repräsentativen Schauseite auch Formen des Jugendstils verwendet hat. Das Versandgebäude war so konzipiert, dass das gesamt Erdgeschoss als ein einziger großer Versandraum diente, wobei im 1. und 2. Obergeschoss jeweils die Packräume und im Dachgeschoss das Lager angesiedelt waren. Noch heute sind markante Einzelheiten aus dem Inneren des Gebäudes im Ursprungszustand erhalten. Die denkmalgeschützten Gebäude werden heute noch zur Fertigung von Modeaccessoires genutzt.

Das Fabrikgebäude ist Teil der Märkischen Straße technischer Kulturdenkmale.

Am Standort “Kremp & Hüttemeister” wird die Arbeit von Gebhard Sengmüller zu sehen sein.